Sommerprogramm 2022

Aktuell

«Erstaunlich und Verwirrend». Gerichte und Gemeinden im Schanfigg und Churwalden

 

Das Kulturhuus Schanfigg eröffnet die von Georg Jäger kuratierte Ausstellung «Erstaunlich und Verwirrend. Gerichte und Gemeinden im Schanfigg und Churwalden», die im Reflex auf das diesjährige Jubiläum «800 Jahre Klosters» entstanden ist. Die Ausstellung wirft einen Blick zurück auf die besonders komplizierten politisch-geografischen Verhältnisse im Schanfigg mit seinen Nachbargebieten Davos und Churwalden, die politisch ins Schanfigg hineinreichten. Dies «erstaunte» und «verwirrte» schon den Topografen Ulrich Campell um 1570. 

Entlang kurzer Text- und Bild-Porträts werden die aktuell bestehenden Gemeinden prägnant vorgestellt: Arosa und das Tal, Churwalden, Tschiertschen-Praden. Begleitend zur Ausstellung wird ein Kurzfilm aus Archivmaterial gezeigt, der die drei heutigen Gemeinden mit dem gebotenen Unernst auf unterhaltsame Art «charakterisiert».

 

Vernissage am 31. Juli 2022, um 15.00 Uhr mit einem Kurzvortrag von Dr. Georg Jäger und einem Apèro.

 

Ausstellungsdauer: 31. Juli – 8. September 2022

Donnerstags, 14.00-17.00 Uhr oder nach Absprache



04. August 2022, ab 17.00 Uhr

BUNT! Kollektives Malen im Kulturhuus

 

Mitglieder vom lokalen Kunstverein «Kunstvoll Plessur» sind zu Gast im Kulturhuus Schanfigg und laden Jung und Alt zum gemeinsamen Malen ein. Egal ob Profi oder Laie, alle sind gleichermassen willkommen. Begleitend zur kollektiven Malaktion gibt es einen Apéro, ausserdem stellt Kunstvoll Plessur im Rahmen einer Pop-Up-Ausstellung Malereien, Skulpturen und Schmuck aus. Der Anlass versteht sich als Kick-Off Event, zumal Kunstvoll Plessur am 11. / 18. / 25. August weitere Mal-Workshops anbietet.

 

Die Malaktion beginnt ab 17.00 Uhr, man kann aber jederzeit dazustossen. Eintritt frei, Kollekte für Materialkosten.


Vorschau

Vernissage am 18.09.2022, 15.00 Uhr

«Uf än Ggaffi». Eine Ausstellung zu 15 Frauen im Schanfigg 

 

Die 15 präsentierten Frauen sind nicht berühmt, aber aufgefallen, weil sie Welten und Räume schaffen, die Gesellschaft unterstützen oder kreativ sind. Ihre Geschichten beeindrucken und sollen ans Licht gerückt werden. Die Arbeit dieser Frauen, die oft im Hintergrund passiert, soll wertgeschätzt werden, sie kann Vorbild sein und Mut machen. 

Die Auswahl folgte keinen Kriterien, weil es dafür keine guten gibt. Es gäbe noch mehr Frauen zu entdecken und präsentieren. Damit aber die Porträts ausführlich gestaltet werden konnten, wurde die Anzahl bewusst klein gehalten. Mit je einem ausgestellten Gegenstand betonen die Frauen etwas Wichtiges in ihrem Leben.
Einige der Frauen sind im Tal aufgewachsen, geblieben oder weggezogen und zurückgekehrt, andere sind von näher oder ferner zugezogen und geblieben.

Am Tisch, bei einem Kaffee, können die Lebensgeschichten gelesen, gehört oder angesehen werden. Mit dieser Einrichtung sollen auch Begegnungen und Gespräche ermöglicht werden.

 

Mit Susanne Müller, Anita Fuhrmann, Sina Müntener, Edith Meisser, Philomena Bucher-Azémia, Susanna Siegrist Moser, Nina Homberger, Anduena Bega, Ruth Brüesch, Loni Patt, Andrea Raemy, Julia Engi, Kathrin Sprecher, Brigitta Schatzmann und Fabienne Fuhrmann

 

Redaktion, Kuration Marie-Claire Niquille (Chur, Pro Tschiertschen-Praden), Andri Probst (Bern und Arosa, Leiter Fachstelle Kultur der Gemeinde Köniz und künstlerischer Leiter von Arosa Kultur), Erika Holenweger (ehem. Leiterin Kulturfachstelle Arosa Schanfigg, Geschäftsführerin Kulturhuus Schanfigg)

 

 

Gestaltung capisci.ch, Seraina Hügli und Lucas Pfister 

Foto, Film, Ton, Schnitt Nicolas Minder (Bern)

Korrektorat Robert Osterwald, Martin Jäger

 

Dank an Kulturhuus Schanfigg, Arosa Kultur, Pro Tschiertschen-Praden, Kulturförderung Kanton Graubünden/Swisslos, Arosa Tourismus, Gemeinde Arosa, Tourismusverein Tschiertschen-Praden, Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung, Graubündner Kantonalbank Beitragsfonds, Stiftung Lienhard-Hunger, Boner Stiftung für Kunst und Kultur, Stiftung Dr. M. O. Winterhalter, Stiftung Stavros S. Niarchos, Stiftung für die Frau

 

 



13. Oktober 2022, 20.00 Uhr

Schälleria – Lesung mit Margrith Ladner-Frei in Walser Mundart

 

«Ünschi Schpraach» zu pflegen, zu reden und zu erhalten ist eine Herzensangelegenheit der Autorin. Damit will sie Freude bereiten, Vergessenes aufleben lassen und das Bewusstsein für authentische Identität stärken und fördern. 

Margrith Ladner-Frei sagt selbst: Mit meinen Mundartlesungen bringe ich ünschi Schpraach unter die Leute und trage dazu bei, dass das Walserdialekt nicht vergessen geht. Ünschi Schpraach ist einzigartig und facettenreich mit vielen kleinen Unterschieden von Dorf zu Dorf und verdient es, gepflegt und verwendet zu werden.Gleichzeitig bringe ich mit meiner Lesung Unterhaltung in den Alltag. Verleite die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Lachen, zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Es soll auch Zeit und Gelegenheit sein, um anschliessend bei einem kleinen Hengert regen Gedankenaustausch zu pflegen.

 

Gaby Mattli und Pepi Jäger aus Langwies sorgen für eine musikalische Untermalung der Lesung mit dem Schwyzerörgeli.

 

Eintritt frei, Kollekte.



17. November 2022, 20.00 Uhr

Kino im Kulturhuus: «WILD - Jäger & Sammler»

 

«WILD - Jäger und Sammler» stellt eine der ältesten Kulturtechniken der Welt zur Debatte und dokumentiert aus unterschiedlichen Perspektiven authentisch das Wesen der Jagd. Der Filmemacher, Jäger und Forstingenieur Mario Theus konfrontiert das Publikum mit brisanten Fragen zu unserer ambivalenten Beziehung  zu Wild-, Haus- und Nutztieren, und er dokumentiert schonungslos Widersprüche, die unserem Fleischkonsum zu Grunde liegen.

 

Eintritt frei, Kollekte.



Kontakt

Kulturhuus Schanfigg

Schulhaus

7057 Langwies

 

T +41 77 536 68 81

info@kulturhuus-schanfigg.ch

 

Öffnungszeiten:

Donnerstag, 14 - 17 Uhr

Kulturfachstelle

Arosa Schanfigg

Carla Gabrí

Kulturhuus Schanfigg

7057 Langwies

T +41 77 536 68 81

info@kulturhuus-schanfigg.ch